Harald Martenstein liest aus seinem aktuellen Buch „Ansichten eines Hausschweins. Neue Geschichten über alte Probleme“
TERMIN: Donnerstag, 02.02.2012 um 20 Uhr
ORT: Clinker-Lounge, Saarbrücker Str. 36 a im zweiten Hof
Eintritt: 10 €
Tickets: Zum Reservieren von Karten schreiben Sie bitte eine Mail an
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mit Ihrem Namen und der gewünschten Ticketzahl.
Sie können Ihre reservierten Tickets dann bequem bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse kaufen.
BUCHBOX! Kiezbuchhandlung | Danziger Straße 22 | 10435 Berlin | Presseanfragen an:
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| T (0163) 484 50 11
Wenn am Donnerstag die »Zeit« erscheint oder am Sonntag der Berliner »Tagesspiegel«, dann gibt es viele, die diese Blätter nur wegen eines einzigen Textes kaufen: Der Kolumne von Harald Martenstein!
Martensteins Texte sind witzig, nachdenklich, sarkastisch, skurril, manchmal auch wütend. Sie stellen die Regeln der politischen Korrektheit auf den Kopf, oft balancieren sie auf dem schmalen Grat zwischen Literatur und Nonsens. Thema der Kolumne ist – der deutsche Alltag, dieses Buch enthält Martensteins beste Glossen aus den vergangenen Jahren.
„Über Altersvorsorge
….Hier mein Rat an die Jugend.
Lebt in vollen Zügen. Feiert. Lasst es krachen. Ignoriert – das ist das Wichtigste ! – alle Vorsorge- und Anlage-Angebote. … Verlasst euch auf die staatliche Grundsicherung. ….
Kauft rechtzeitig alle Sachen, die ihr im Alter brauchen könnt und die haltbar sind, Kleidung, Möbel, Weinkeller, Cognac, Bücher, Musikanlage. Das werden sie euch nicht wegnehmen, weil der Verwaltungsaufwand zu groß ist. Besorgt euch zum Obst- und Gemüseanbau einen Garten, und zwar über einen Strohmann, sonst wird das Obst von der Grundsicherung abgezogen.“
Harald Martenstein
Der Autor der Kolumne „Martenstein“ im „ZEITmagazin“ und Redakteur beim Berliner „Tagesspiegel“ wurde 1953 geboren. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman „Heimweg“ wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 erhielt er den Curt-Goetz-Ring. Außerdem erschienen seine Kolumnensammlungen „Männer sind wie Pfirsiche. Subjektive Betrachtungen über den Mann von heute mit einem objektiven Vorwort von Alice Schwarzer“ und „Der Titel ist die halbe Miete. Mehrere Versuche über die Welt von heute“.
Dieser Termin fällt leider aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt!
Mirjam Pressler liest aus "Ein Buch für Hanna"
In Kooperation mit der zitty Leserlounge für Jugendliche ab 14 Jahren
TERMIN: Sonntag, 30.10.2011 um 17 Uhr
ORT: Clinker-Lounge, Saarbrücker Str. 36 a im zweiten Hof
EINTRITT: Sonderpreis! regulär 8 €, für Abonnenten dieses Newsletters kostet jede Karte im Vorverkauf nur 4 €. Sie sind erhältlich in jeder BUCHBOX! Buchhandlung und zum Selbstausdrucken unter www.reservix.de (zzgl. VVK), weitere Infos unter 030 / 43 73 57 34

Hanna ist erst 14, als sie Nazi-Deutschland verlassen muss: Damit beginnt eine Odyssee, die sie zuerst nach Dänemark führt, von wo sie, zusammen mit einer Gruppe von dänischen Juden, in das KZ Theresienstadt deportiert wird. Hanna hatte das Glück zu überleben. Ergreifend, poetisch und auf so intensive Weise wie es selten in der Literatur ist, erzählt Mirjam Pressler eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.
Die 14-jährige Hanna Salomon hasst den Spitznamen »Püppchen«, er macht sie so klein, wie sie sich selbst oft fühlt. Als sie im Sommer 1939 Deutschland zusammen mit anderen Mädchen verlässt, heißt es: »Ihr seid die Glücklichen, die Auserwählten!« Das Ziel ist Palästina, mit Zwischenstation Dänemark. Dort, auf dem Land, bei der alten Bente, gibt es zwar keine Palmen und das Meer ist nicht so blau wie in Andersens Märchen, aber man ist sicher vor den Nazis. Was ein Irrtum ist. Zusammen mit den Mädchen Mira, Bella, Rosa, Rachel und Sarah wird Hanna nach Theresienstadt deportiert. Eine Notgemeinschaft. „Aufgeben gilt nicht“, hat Mira immer gesagt, „das Leben geht weiter.“ Hanna hat mehr Glück als andere und überlebt das Lager. Erst neun Jahre später, 1948, gelingt es ihr, nach Palästina auszuwandern, wo sie endlich ein Zuhause findet.
»Ich stelle die Frage: Wie kann ein Mädchen, das statt Förderung nur Verluste erlebt und beinahe ausgelöscht wird, später als junge Frau so erstaunlich kraftvoll, warmherzig und glückfähig sein, wie hat sie es geschafft, unter solchen Umständen 'a mentsch' zu werden? … Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, mein Buch kann nur Hinweise geben, die dem Leser ermöglichen, jenem Geheimnis selbst nachzuspüren.«
Mirjam Pressler
Seit ihrem Debütroman "Bitterschokolade" hat sich Mirjam Pressler als eindrückliche Stimme des deutschen Jugendbuchs manifestiert, die wie keine andere junge Menschen mit ihren Träumen, Ängsten und Sorgen zu schildern versteht - unmittelbar, unbeschönigend und doch immer poetisch. Seit über 30 Jahren schreibt sie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und arbeitet auch als Übersetzerin, vor allem aus dem Niederländischen und dem Hebräischen. Mirjam Pressler hat für ihre Bücher, Übersetzungen und ihr Lebenswerk viele Ehrungen und Preise bekommen.







